Er lebt in Stöcken, ist 28 Jahre alt und seit 2021 der jüngste Bezirksbürgermeister in Herrenhausen-Stöcken, wenn nicht sogar in ganz Hannover. Nun tritt Lukas Mönkeberg erneut für den Stadtbezirksrat Herrenhausen-Stöcken an. Im Gespräch erklärt der SPD-Kandidat, warum ihm bürgernahe Politik so wichtig ist, welche Projekte er in den nächsten fünf Jahren endlich über die Ziellinie bringen möchte und welcher Ort im Stadtbezirk für ihn eine ganz besondere Bedeutung hat.

Ein Stadtbezirk mit vielen Gesichtern

Bittet man Lukas, jeden Stadtteil in nur einem Wort zu beschreiben, entsteht ein liebevolles Porträt unseres Stadtbezirks. Herrenhausen ist für ihn „schick“, das eigene Stöcken „charaktervoll“, Leinhausen „bodenständig“ und Burg „ansprechend“. Ledeburg beschreibt er als „entspannt“, den Nordhafen als „industriell“ und Marienwerder als „reizvoll“. Einen Ort mit ganz besonderer Bedeutung hat er auch: eine Bank am See auf dem Stöckener Friedhof. Den Grund dafür behält er allerdings lieber für sich. Gerade diese Vielfalt macht für ihn den Reiz von Herrenhausen-Stöcken aus. Gleichzeitig ist sie auch ein Auftrag: So unterschiedlich die Stadtteile sind, so unterschiedlich sind auch die Anliegen der Menschen, die hier leben.

Bürgernahe Politik heißt: immer ansprechbar sein

Für Lukas Mönkeberg beginnt deshalb gute Kommunalpolitik im direkten Kontakt. Bürgernähe bedeutet für ihn ganz konkret, jederzeit ansprechbar zu sein und jedes Anliegen ernst zu nehmen und ihm, wenn möglich, auch zu entsprechen. Genau darin sieht er die Stärke seiner Arbeit im Stadtbezirksrat: „Wir nehmen alle Anliegen ernst und erklären unsere Entscheidungen entsprechend.“

Damit sich Bürgerinnen und Bürger wieder ernst genommen fühlen, will er allerdings noch genauer hinschauen. Das eigentliche Problem verortet er weniger in der Politik als in der Verwaltung, die vieles entscheide, ohne die Menschen vor Ort einzubeziehen. Sein Anspruch: häufiger direkt im Stadtteil nachfragen und stärker auf die Verwaltung einwirken, damit Entscheidungen näher an den Menschen getroffen werden.

Diese Projekte will er endlich anpacken

Manches ist in den vergangenen fünf Jahren liegen geblieben und soll nach der Kommunalwahl Fahrt aufnehmen. Ganz oben auf der Liste steht für den Bezirksbürgermeister die Bezirkssportanlage, die er erneut ausdrücklich zum Thema macht. Ebenso wichtig ist ihm das Stöckener Bad: Nach dem Beschluss über den Neubau muss jetzt auch zeitnah gehandelt und in die Umsetzung gekommen werden.

Warum ausgerechnet die SPD?

Angesichts der aktuellen Umfragewerte kommen doch Zweifel auf, ob die „alte Tante“, wie die SPD oft genannt wird, noch zeitgemäß ist. Für Lukas Mönkeberg steht aber außer Frage, wer die aktuellen Probleme in Hannover am gezieltesten angehen kann: „Die Sozialdemokratie hat eine klare Idee: Der Staat soll durch Umverteilung und gezielte Eingriffe allen Menschen die gleichen Chancen geben – unabhängig von ihrer sozialen Herkunft. Zeitgleich soll die Gemeinschaft solidarisch für den Einzelnen einstehen, wenn dieser in schwierige Situationen gerät. Das ist, was es, meiner Meinung nach, gerade in der jetzigen Zeit braucht.“

Wichtig ist ihm dabei das richtige Maß: Die staatlichen Eingriffe dürften nicht zu weit gehen, die freiheitliche demokratische Grundordnung müsse verteidigt und die Allgemeingüter auch für nachfolgende Generationen erhalten bleiben. Von allen Parteien entspreche die SPD diesem Anspruch aus seiner Sicht noch am besten.

Das ist, was es, meiner Meinung nach, gerade in der jetzigen Zeit braucht.
Lukas Mönkeberg

Mit Erfahrung und klaren Zielen in die nächste Wahlperiode

So entsteht das Bild eines Kandidaten, der ganz konkrete Projekte vor der eigenen Haustür mit den Visionen für ein starkes Hannover verbindet – und der bei aller Sachpolitik nah an den Menschen bleibt. Mit dieser Mischung aus Erfahrung, vollem Elan und klaren Zielen geht Lukas Mönkeberg bei der Kommunalwahl am 13. September 2026 erneut ins Rennen um den Stadtbezirksrat Herrenhausen-Stöcken.