Am 13. September 2026 wird in Hannover gewählt. Für die SPD Herrenhausen-Stöcken geht Pascal Dißmer ins Rennen – ein Kandidat, der hier nicht nur antritt, sondern hier lebt. Wir haben mit ihm über die Leinemasch, die Herrenhäuser Gärten und darüber gesprochen, warum sich Mitmachen vor Ort wirklich lohnt.

Wie alles anfing: eine Anfrage und eine Vorstandssitzung

Der Wunsch, den eigenen Stadtbezirk mitzugestalten, war bei Pascal Dißmer schon länger da. Gefehlt hat am Ende nur der Anstoß – und der kam von einem Parteifreund: „Der Gedanke, meine Wahlheimat aktiv mitzugestalten, begleitet mich schon länger. Ausschlaggebend waren schließlich die Anfrage von Hans Hoffmann und der erste Besuch einer Vorstandssitzung des SPD-Ortsvereins. Da wurde aus einem Abend ein Engagement und aus dem Engagement eine Kandidatur.“

Ich möchte die Lebensqualität verbessern, indem der Alltag in Stöcken, Marienwerder und Burg einfacher und angenehmer wird.
Pascal Dißmer

Zwischen Alltag und Leinemasch

Wer wissen will, wo Pascal Dißmer seine besten Entscheidungen trifft, muss ihn nicht am Schreibtisch suchen, sondern draußen: Beim Spazierengehen durch die Leinemasch findet er Ruhe. Sein persönlichster Bezugspunkt zum Stadtbezirk ist dabei denkbar einfach: „Ich wohne und lebe hier. Herrenhausen-Stöcken ist mein Alltag und genau deshalb mein persönlichster Bezugspunkt.“

Müsste er seine wichtigste Forderung der Nachbarin über den Gartenzaun zurufen, wäre es genau dieser eine Satz: „Ich möchte die Lebensqualität verbessern, indem der Alltag in Stöcken, Marienwerder und Burg einfacher und angenehmer wird.“ Was das konkret heißt, beschreibt er ganz nah am Alltag der Menschen in Stöcken, Marienwerder und Burg: gute Wege, verlässliche Angebote und Orte, an denen man sich gerne aufhält. Es geht ihm also weniger um große Schlagworte als um die vielen kleinen Dinge, die darüber entscheiden, ob man sich in seinem Stadtteil wohlfühlt.

Herrenhäuser Gärten: Vielfalt bewahren, mit Augenmaß weiterentwickeln

Die Herrenhäuser Gärten, ein Highlight unseres Stadtbezirks und der ganzen Stadt, sind für Pascal Dißmer weit mehr als eine Sehenswürdigkeit für Gäste von außerhalb. Er nutzt sie regelmäßig – als Ort der Entspannung im Alltag, als Raum für Veranstaltungen wie das Gartenfestival und als lebendigen Lernort rund um die Natur. Auch deshalb ist sein Wunsch, die Parkanlage mit Augenmaß weiterzuentwickeln.

Bürgernahe Politik heißt: ansprechbar sein

Bürgernähe ist für ihn kein Wahlkampfbegriff, sondern eine Arbeitsweise: ansprechbar sein, zuhören und gemeinsam mit den Menschen im Stadtbezirk Lösungen finden, die im Alltag wirklich helfen. Am liebsten passiert genau das auf Stadtteilfesten. Dort, sagt er, komme man „fernab des Alltags in einem besonderen Rahmen ins Gespräch“ und es entstünden Begegnungen, die es im normalen Wahlkampfalltag selten gebe.

Den Satz „Die da oben machen doch sowieso, was sie wollen“ hat er dann im Gespräch schon oft gehört. Seine Antwort darauf fällt nicht abwehrend, sondern einladend aus: „Kommunalpolitik ist nicht ‚oben', sondern findet bei den Menschen vor Ort statt.“

Genau deshalb lohne es sich, hier mitzureden: Im Stadtbezirk merke man am schnellsten, dass eigene Beteiligung wirklich etwas verändern kann.