Mit Conrad Marquardt tritt einer unserer jungen Kandidierenden für die SPD Herrenhausen-Stöcken zur Wahl des Stadtbezirksrats an. Der Herrenhausener lebt mit Herzblut vor Ort und bringt es mit seinem Wahlkampf-Motto auf den Punkt: „Zukunft beginnt direkt vor der Haustür“. Im Interview spricht Conrad über bezahlbaren Wohnraum, Klimaschutz im Stadtbezirk, das Stöckener Bad und warum sich gerade junge Menschen am 13. September an der Kommunalwahl beteiligen sollten.

Während viele am 13. September wohl lieber den Tag entspannt im Georgengarten verbringen würden, wirbt Conrad für einen Gang zur Wahlurne oder den ausgefüllten Briefwahlschein. Sein Argument ist einfach: Genau hier vor Ort werde entschieden, was den Alltag junger Menschen wirklich betrifft, ob neue Wohnungen entstehen, der Bus öfter fährt, Radwege sicherer werden und ob das Stöckener Bad erhalten bleibt. „Deshalb ist es wichtig, dass auch die Stimme junger Menschen gehört wird, die sich hier eine Zukunft aufbauen wollen“, sagt er.

Ausdauer kann man im Wahlkampf immer gut gebrauchen.
Conrad Marquardt

Zwischen Stöckener Bad, Leinemasch und Herrenhäuser Markt

Wie gut Conrad seinen Bezirk kennt, zeigen seine Antworten: Ist das Stöckener Bad endlich wieder ganzjährig geöffnet, zieht es ihn zum sportlichen Bahnenziehen ins Wasser. „Ausdauer kann man im Wahlkampf immer gut gebrauchen“, schmunzelt er. Auf die besten Ideen kommt er beim Spazierengehen mit seinem Hund in der Leinemasch: „Da bekomme ich den Kopf frei.“ Und der Herrenhäuser Markt ist für ihn mehr als ein guter Start ins Wochenende, er hat ihm geholfen, in Herrenhausen anzukommen und heimisch zu werden.

Vom bezahlbaren Wohnraum bis zu Klimaschutz im Kleinen

Zwei Themen, die Conrad besonders am Herzen liegt, sind das bezahlbare Wohnen und ein wirksamer Klimaschutz, denn auch im Kleinen kann man viel erreichen.

Was sind deine Ideen für bezahlbaren Wohnraum im Stadtbezirk?

„Ohne Neubau wird es nicht gehen, denn immer mehr Menschen möchten in Hannover wohnen. Dabei sollten wir aber zuerst Lücken schließen und vorhandene Flächen besser nutzen, statt immer weiter ins Grüne zu bauen. Genauso wichtig ist die Frage, wer baut: Genossenschaften und gemeinnützige Wohnungsbauorganisationen sollten dabei gegenüber rein renditeorientierten Investoren bevorzugt werden.“

Welche Rolle spielt Klimaschutz für deine kommunalpolitische Arbeit vor Ort?

„Eine sehr große. Die großen klimapolitischen Entscheidungen werden zwar nicht im Bezirksrat getroffen, aber auch vor Ort können wir viel tun: sicherere Radwege schaffen, die Ladeinfrastruktur ausbauen und bei Balkonkraftwerken unterstützen. Gleichzeitig müssen wir uns darauf einstellen, dass wir den Klimawandel nicht mehr vollständig aufhalten können. Wir spüren ihn ja jetzt schon jeden Sommer. Deshalb brauchen wir mehr Grünflächen, Bäume und Schatten, damit es sich im Sommer nicht so aufheizt.“

Das Wir-Gefühl im Blick

Für Conrad ist aber auch klar, dass es „die da oben“ besonders in der Kommunalpolitik nicht gibt: „Gerade in der Kommunalpolitik stimmt das oft nicht. Die meisten Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker sind ganz normale Bürgerinnen und Bürger, die einen großen Teil ihrer Freizeit investieren, um vor Ort etwas zu verändern. Das Stöckener Bad ist dafür ein gutes Beispiel: Eine engagierte Bürgerinitiative hat gemeinsam mit unserem Bezirksrat nicht lockergelassen, um das Bad für uns alle hier im Bezirk zu erhalten.“

Auf zur Kiosktour!

Und was ist deine Lieblingsaktion im Wahlkampf?

„Ich freue mich besonders auf unsere Kiosktour am 15. August. Sie wird hoffentlich eine tolle Gelegenheit, viele spannende Leute kennenzulernen und vielleicht auch den ein oder andere mir bisher unbekannten Kiosk zu entdecken.“

Jetzt informieren und mitmachen

Du willst Conrad persönlich kennenlernen? Dann komm bei unserer Kiosktour am 15. August vorbei oder besuche einen unserer nächsten Infostände im Stadtbezirk. Alle Informationen zur Kommunalwahl am 13. September, zu unserem Wahlprogramm für Herrenhausen-Stöcken und zu den weiteren Kandidierenden findest du hier: