Mit großer Sorge und Verärgerung reagieren der SPD-Ortsverein Herrenhausen-Stöcken und der Oberbürgermeisterkandidat der SPD, Axel von der Ohe, auf Berichte über einen möglichen massiven Stellenabbau und die Schließung mehrerer Volkswagen-Standorte. Medienberichten zufolge prüft der VW-Konzern den Abbau von bis zu 100.000 Arbeitsplätzen weltweit. Auch das Werk von Volkswagen Nutzfahrzeuge in Hannover wird in diesem Zusammenhang genannt.

VWN gehört zur Hannover-DNA. Wir stehen an der Seite der Beschäftigten. Mit ihnen gemeinsam kämpfen wir für den Standort und jeden einzelnen Arbeitsplatz in unserer Stadt
Axel von der Ohe

„Was VW-CEO Oliver Blume offenbar vorhat, geht gar nicht. VW braucht Veränderung. Ja. Die erreicht man aber nicht durch Kahlschlag, Verunsicherung oder dadurch, einzelne Standorte ins Feuer zu stellen“, erklärt von der Ohe. Für Hannover hätte eine Schließung des VWN-Standorts weitreichende Folgen. Das Werk ist einer der wichtigsten industriellen Arbeitgeber der Stadt und Region Hannover und sichert direkt wie indirekt tausende Arbeitsplätze. Besonders kritisch bewertet der Oberbürgermeisterkandidat den Umgang des Konzernvorstands mit den derzeit kursierenden Berichten.

Menschen hinter den Jobs – Zukunft entsteht nicht durch Angst

„Medienspekulationen zum Abbau von 100.000 Arbeitsplätzen einfach laufen zu lassen und sie damit zu befeuern, ist unanständig. Hinter diesen Jobs stehen Menschen. Dahinter stehen Familien und persönliche Schicksale. Ein Konzernchef trägt Verantwortung nicht nur für Zahlen und Statistiken. Er trägt Verantwortung für die Menschen im gesamten Unternehmen. Das muss Oliver Blume klargemacht werden.“

Von der Ohe fordert den Vorstand des Volkswagen-Konzerns auf, schnell für Klarheit zu sorgen und die Beschäftigten nicht länger im Ungewissen zu lassen. Notwendige Veränderungen müssten gemeinsam mit den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie den Betriebsräten gestaltet werden.

„Volkswagen steht vor großen Herausforderungen. Aber Zukunft entsteht nicht durch Angst, sondern durch Vertrauen. Wer den Konzern erfolgreich in die Zukunft führen will, muss die Beschäftigten mitnehmen und darf sie nicht verunsichern. Für den Standort Hannover gilt: Wir werden alles dafür tun, dass Volkswagen Nutzfahrzeuge auch künftig ein starkes Fundament unserer Stadt bleibt.“