Die Wahlperiode neigt sich dem Ende zu: Am 13.09.2026 finden die nächsten Kommunalwahlen statt. Fünf Jahre Kommunalpolitik – Jahre, die von Herausforderungen und Krisen geprägt waren. Gleichzeitig ist es uns als SPD gelungen, in unserem Stadtbezirk Herrenhausen-Stöcken wichtige Projekte anzustoßen, voranzubringen oder umzusetzen. 

Wir ziehen hiermit eine Bilanz:

Sport und Gemeinschaft

Ein besonders bedeutender Erfolg ist der Beschluss zum Neubau des Stöckener Bades. Gemeinsam mit einer engagierten Bürgerinitiative vor Ort haben wir es nach langer Zeit und mit viel Beharrlichkeit geschafft, das Thema auf die Haushaltsebene des Rates zu bringen. Mit der Mehrheit im Rat wurde schließlich der Durchbruch erzielt und der Weg für die Planung des Neubaus frei gemacht. In den kommenden beiden Haushaltsjahren sind hierfür Planungskosten in Millionenhöhe vorgesehen. Für uns ist vor allem entscheidend, dass das neue Bad im Stadtteil am bisherigen Standort entstehen soll. 

Denn das Stöckener Bad ist weit mehr als ein Ort für Freizeit. Es steht für Bildung, Sport und Gemeinschaft. Daher setzen wir uns weiterhin mit Nachdruck ein.

Wohnen und Stadtentwicklung: Moderne Quartiere für alle Menschen und Generationen

Auch im Bereich Wohnen und Stadtentwicklung haben wir wichtige Schritte gemacht. So ist im Stadtteil Burg auf Beschluss des Bezirksrats die Bebauung des Innersteweg fertiggestellt worden. Auf einer zuvor überwiegend gewerblich genutzten Fläche ist im Frühjahr 2024 ein Wohnquartier mit 136 neuen Wohneinheiten entstanden. Zudem hat Anfang dieses Jahres die Bebauung an der Fuhsestraße-Ost gestartet. Auf dem ehemaligen Gelände der Deutschen Bahn wird ein modernes, gemischtes Wohnquartier namens „Weichenviertel“ mit rund 850 Einheiten entwickelt. Die Fertigstellung ist im Jahr 2028 vorgesehen. Mit dem Weichenviertel entsteht hier ein innovatives, nachhaltiges und generationsübergreifendes Wohnquartier – von einer Kita bis zu einer Seniorenresidenz.

Herrenhäuser Markt: Ein neues Zentrum entsteht

Mit dem Bebauungsplan „Herrenhäuser Markt“ schaffen wir zudem die Grundlage für das „Herrenhäuser Forum 3.0“. An der Ecke Herrenhäuser Straße/Kiepertstraße ist hier auch ein gemischtes Quartier mit Wohn- und Gewerbenutzung geplant. Vorgesehen sind 40 Wohneinheiten und zwei Gewerbeeinheiten. Während des Neubaus werden dabei die zwei denkmalgeschützten Fachwerkhäuser behutsam zurückgebaut und saniert. Ebenfalls vorangebracht haben wir die Sanierung der lange maroden Straße Am Fuhrenkampe im Stadtteil Ledeburg, die seit 2025 umgesetzt wird. 

Unterstützung für Vereine und Kultur: Gemeinsam stark

Ein wichtiges Anliegen war uns auch die Unterstützung von Vereinen und Verbänden in allen Stadtteilen unseres Stadtbezirks. Zahlreiche Zuwendungen konnten bereitgestellt werden. Nach dem Weihnachtshochwasser 2023/2024 erhielten zudem die Sportvereine an der Graft Hochwasserhilfen bis zu 150.000 Euro. Darüber hinaus wurde durch die Region die Förderung und damit der Fortbestand des Schulbiologiezentrums im Stadtteil Burg gesichert. 

Ein besonderes Projekt für die jungen Menschen im Stadtbezirk wurde auf Vorschlag unserer Juso-AG NordWest umgesetzt: Am 17.04.2026 wurde am Leinhäuser Bahnhof eine Graffiti-Wand aufgestellt. Sie bot Jugendlichen die Möglichkeit, sich kreativ und aktiv in die Gestaltung des öffentlichen Raums einzubringen. Finanziert durch den Stadtbezirk setzt dieses Projekt ein klares Zeichen für Jugendkultur und zeigt, dass Street Art ein wertvoller Bestandteil der städtischen Kunstszene sein kann.

Mobilität und Verkehr: Sichere und nachhaltige Wege

Auch im Bereich Mobilität konnten wir konkrete Verbesserungen erreichen. An der Stadtbahnhaltestelle „Herrenhäuser Gärten“ wurde im Oktober 2024 die erste Fahrradreparaturstation installiert. Unsere Initiative im Stadtbezirksrat zielt darauf ab, den Radverkehr im Bezirk attraktiver zu gestalten. Die Station, die sich farblich harmonisch in das Umfeld der Herrenhäuser Gärten einfügt, bietet Radfahrenden praktische Unterstützung im Alltag. Eine zweite Station ist bereits beantragt. Dazu kommt der Ausbau des Radweges zwischen dem Herrenhausen-Bahnhof und dem Eilersweg. Für eine sichere Vernetzung setzen wir uns darüber hinaus für den Ausbau des Bahnhofs Nordstadt zu einem zentralen Knotenpunkt sowie für die Velorouten in die Region ein, wie der geplante Radschnellweg zwischen Garbsen und Hannover, dessen Baubeginn für 2027 vorgesehen ist. 

Mehr Sicherheit auf den Straßen

Um für mehr Sicherheit auf den Straßen zu sorgen, insbesondere was die Schulwegsicherung angeht, haben wir in der Gretelriede (Höhe Entenfang), im Herrenhäuser Kirchweg und am Stöckener Bach Straßenverengerungen veranlasst.

Soziale Stadt und Nachhaltigkeit: Investitionen in die Zukunft

Mit dem Ende der Sanierung in Stöcken im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“ entfiel die Finanzierung. Um die erreichten Projekte dennoch zu sichern und weiterzuentwickeln, konnten wir uns für die Einrichtung eines Verstetigungstopfs in Höhe von jährlich 50.000 Euro einsetzen. Aus diesem allgemeinen Topf konnten weiterhin wichtige Maßnahmen im Stadtteil unterstützt werden. Darunter zählen unter anderem die Neugestaltung des Stöckener Marktes, die Entwicklung der Sportanlage Gemeindeholz, die Installation einer Calisthenics-Anlage, der Umbau der Weizenfeldstraße, ein zusätzlicher Eingang zum Stadtfriedhof Stöcken sowie die Durchführung von Stadtteilfesten.

Unser Ziel: Eine Stadt für alle

Als SPD behalten wir insbesondere die soziale Dimension im Blick. Unser Ziel war und ist es, gute Lebensverhältnisse in allen Stadtteilen im Stadtbezirk Herrenhausen-Stöcken zu schaffen, Teilhabe zu ermöglichen und das Miteinander nachhaltig zu stärken. 

Gleichzeitig gilt: Fertig sind wir noch lange nicht. Es gibt viel zu tun. Wir als SPD setzen uns weiterhin für eine Stadt für alle ein.